
In Großbritannien ist ein neues Förderprogramm zur Unterstützung von Sozialunternehmen aus unterrepräsentierten Gruppen gestartet. Der Pathway Fund hat die erste Phase einer insgesamt zwölf Millionen Pfund schweren Mittelvergabe aus sogenannten Dormant Assets eröffnet.
In der nun angelaufenen ersten Förderwelle („Wave 1“) stehen rund 5,5 Millionen Pfund für Sozialinvestoren zur Verfügung, die Kapital in von Schwarzen sowie ethnisch minorisierten Unternehmern geführte Sozialunternehmen und gemeinnützige Organisationen in England lenken. Die Mittel sollen über eine neu gestartete Antragsplattform vergeben werden.
Der Fonds verfolgt einen regionalen Ansatz und fokussiert sich zunächst auf vier Regionen, darunter London und Südostengland sowie Nordwestengland. Pro Region ist ein Investitionsvolumen von durchschnittlich etwa einer Million Pfund vorgesehen. Weitere Mittel sind für nationale Organisationen mit regionalem Schwerpunkt reserviert.
Die Finanzierung erfolgt im Rahmen eines staatlichen Programms zur Nutzung sogenannter ruhender Vermögenswerte. Bereits 2025 hatte die britische Regierung eine neue Tranche dieser Mittel angekündigt, von denen ein Teil gezielt für soziale Investitionen vorgesehen ist.
Ziel des Programms ist es, strukturelle Hürden beim Zugang zu Kapital abzubauen und mehr Investitionen in bislang unterversorgte Zielgruppen zu lenken. Gleichzeitig sollen zusätzliche private und institutionelle Co-Investoren mobilisiert werden, um die Wirkung der öffentlichen Mittel zu verstärken.
Der Pathway Fund plant, die Mittel in mehreren Phasen zu vergeben. Eine zweite Runde ist frühestens für 2027 vorgesehen und soll vom Aufbau regionaler Investitionsstrukturen abhängen. (DFPA/abg)
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